Spende der Sparkasse Düren für die Bekämpfung der Asiatischen Hornisse


Ausrüstung für die Entfernung der Sekundärnester

Die Asiatische Hornisse ist seit ein paar Jahren aus Asien hier eingewandert. Die invasive Art vermehrt sich schnell, etwa 500 Königinnen können durch ein Volk entstehen, die dann im darauffolgenden Jahr Nistplätze suchen. Die kleinen Primärnester werden etwa im Mai in geringer Höhe angelegt, die großen Sekundärnester im Sommer in Baumkronen in bis zu 30 Meter Höhe. Diese Nester sind sehr groß, manche können etwa 60×100 cm groß werden. Dementsprechend viele Hornissen sind dann bis in den November aktiv.

Die dunkel gefärbte Vespa Velutina ernährt sich nicht nur von Bienenvölkern und heimischen Insekten, sondern kann auch im Obstanbau große Schäden verursachen.

In der Nähe eines Nestes sind die Völker sehr angriffsbereit und stechen mit ihrem langen Stachel auch durch normale Kleidung.
Für die Bevölkerung stellt das eine sehr große Gefahr dar, wenn die Primärnester z.B. bei der Gartenarbeit unbemerkt erschüttert werden.
Außerdem können die Asiatischen Hornissen Gift versprühen.

Der Imkerverein Rurtal e.V. hat ein Team mit mehreren Wespenberatern gebildet, die auch die Zertifizierung zur Nesttilgung der Vespa Velutina erworben haben.
Sie arbeiten mit der Unteren Naturschutzbehörde zusammen. Der Eigentümer eines Grundstücks, wo sich ein Nest befindet, kann die Behörde informieren und erhält dann die Kontaktdaten der Hornissenexperten.

Da die einheimische gelbe Hornisse eine geschützte Art ist, wird sie von den fachlich ausgebildeten Wespenberatern umgesiedelt.

Ausstattung zur Umsiedelung der einheimischen Hornisse

Die Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren hat zur Bekämpfung der Vespa Velutina dem Imkerverein Rurtal e.V. einen Betrag von 6006 Euro zur Verfügung gestellt.

Davon wurden lange Lanzen, Kompressoren, stichfeste Anzüge und weiteres Equipment für die Arbeit des Hornissenteams angeschafft.

Vielen herzlichen Dank an die Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren!